Besser hätte unser Verein den Tag kaum wählen können: Bei strahlendem Sonnenschein und angenehm mildem Herbstwetter traf sich unsere Gruppe um 14 Uhr am Parkplatz Antoniuseiche in Kalbach, an der Weinstraße.
Vorsitzender Werner Stey begrüßte die angereiste Pilzexpertin Uta Eddeling mit ihrem Mann sowie zahlreiche Teilnehmerinnen und Teilnehmer – erfreulicherweise auch einige Kinder. Die Stimmung war von Anfang an bestens, und alle freuten sich auf die bevorstehende zweistündige Führung durch den herbstlichen Wald.
Noch bevor es losging, gab es am Treffpunkt bereits einiges zu entdecken: Auf einem Tisch wurden von Teilnehmern mitgebrachte Pilze präsentiert und gemeinsam bestimmt – darunter auch eine beeindruckende Krause Glucke.
Dann startete die Gruppe, ausgerüstet mit Körbchen und Pilzmessern, auf die von Viktoria Wangelin Smidt sorgfältig ausgewählte Route – eine hervorragende Wahl, wie sich schon nach wenigen Minuten zeigte.

Bereits auf den ersten Metern wurden Birkenpilze, Fichtenreizker und ein prächtiger Perlpilz entdeckt. Für Aufsehen sorgte der Fund eines Knollenblätterpilzes – glücklicherweise nur ein Teilstück! Das nahm Frau Eddeling zum Anlass, eindrucksvoll über die Giftigkeit verschiedener Pilzarten zu informieren. Besonders der Grüne Knollenblätterpilz, einer der gefährlichsten Pilze überhaupt, stand dabei im Mittelpunkt.
Durch den Regen der vergangenen Tage war der Wald reich an Pilzen. Unser junger Teilnehmer Adrian bewies ein besonderes Gespür: Er entdeckte sogar zwei Pfifferlinge, die einzigen dieser Art an diesem Tag, und legte sie stolz in den Korb seines Vaters Oliver.
Unterwegs wurden zahlreiche weitere Arten gefunden und bestimmt – darunter Hallimasch, Nebelkappen, Falsche Pfifferlinge, Fälblinge sowie natürlich einige Fliegenpilze und Herbstlorcheln.
Zurück am Ausgangspunkt nahm sich Frau Eddeling die Zeit, alle Funde genau zu bestimmen. So konnte sichergestellt werden, dass kein Giftpilz in den Körben landete.
Mit zufriedenen Gesichtern und vielen neuen Eindrücken endete ein rundum gelungener Nachmittag. Alle waren sich einig: Diese Pilzwanderung war sicher nicht die letzte!
Zum Abschluss lobte Frau Eddeling die gute Organisation, das ausgewählte Waldstück und die tolle Gruppe – und versprach, im nächsten Jahr gerne wieder nach Kalbach zu kommen.
Wer im nächsten Jahr bei der Pilzwanderung 2026 dabei sein möchte, sollte sich zeitnah mit dem NABU Kalbach in Verbindung setzen.
Die Teilnehmerzahl ist begrenzt – also am besten frühzeitig anmelden!